Sie befinden sich hier: Ambulante Hilfen > Angebote > Clearing 

Sozialpädagogisches Ambulantes Clearing

Offenbart sich eine Familie dem Jugendamt gegenüber erst unmittelbar in einer Krise, ist der Zeitdruck  oft groß, innerhalb kürzester Zeit ausreichend viel über die Familie zu erfahren, um ein passgerechtes Hilfsangebot zu entwickeln.

 

Unter diesen Bedingungen besteht die Gefahr, dass vorschnell Fakten geschaffen werden, die dem Hilfebedarf nicht in vollem Umfang gerecht werden.

Zielsetzung

Ziel ist es, Klarheit in die Situation zu bringen. Um Klarheit in solche Situationen zu bringen und eine passgerechte Hilfe installieren zu können, wird ein Clearing eingesetzt. Ausgangspunkt ist ein vereinfachter Hilfeplan mit konkreten Fragestellungen.Das Instrument Clearings ist:

  • kurzfristig einsetzbar
  • ergebnisoffen
  • offen für Lösungsvorschläge

Arbeitsansätze und Methoden

Für das Clearing bildet ein vereinfachter Hilfeplan mit konkreten Fragestellungen den Ausgangspunkt:

  • Feststellung des Bedarfs und Klärung einer konkreten Fragestellung
  • Passgerechte auf die Bedürfnisse der Minderjährigen zugeschnittene Hilfen

Die Mitarbeiter widmen sich umfangreich allen sozialen Interaktionsfeldern der Jugendlichen, wie z.B. Familie, Schule, Kita und Freunden (Peergroup), um zu schauen, wo genau die Konflikte liegen, welche Verknüpfungen vorhanden sind, welche verstärkt oder neu geschaffen werden müssen.

Die angewandte Methoden könnten:

  • Situationsanalyse
  • Ressourcencheck/Netzwerk
  • Gespräche mit Bezugspersonen, Netzwerk und Familien
  • Interaktionsbeobachtung
  • Initiierung ohne größeren Aufwand umsetzbarer und familien- bzw. einzelfallentlastender Hilfen
  • Genogramm

 

Das Ergebnis des Clearings wird in einem prägnanten Abschlussbericht dokumentiert und dem JA als Grundlage für die Installation passgerechter Hilfen zur Verfügung gestellt.

Kontakt

Michael Wenzel
Bereichsleitung
Begleiteter Umgang [§ 18 SGB VIII]
Mobil: 0151 11334913
Mail: michael.wenzel(at)kompaxx.de

Gesetzestexte

§ 27 (2) SGB VIII