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Arbeitsansätze in den Ambulanten Hilfen

Partizipation fördern und fordern
Die weitest gehende Beteiligung der Familie am Hilfeplan ist Bedingung für den Prozess. Wir begegnen den einzelnen Familienmitgliedern ohne Bevormundung in gegenseitigem Respekt. In einem kontinuierlichen kritischen Dialog handeln wir Vereinbarungen aus.

Erziehungsfähigkeit der Eltern reaktivieren und stärken
Wir stärken das Selbstwertgefühl der Eltern, damit sie die Entwicklung ihrer Kinder fördern und ihnen Schutz und Geborgenheit bieten. Wir setzen uns mit Ihnen in Ihrer Elternrolle zur Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung auseinander.

Sozialraum- und lebensweltorientiert agieren
Wir knüpfen an den Interessen und Bedürfnissen der Familien an. In den Hilfeplanprozess beziehen wir konsequent persönliche, familiäre, infrastrukturelle und institutionelle Ressourcen ein.

Interkulturelle Kompetenzen entwickeln
Sprach- und Kommunikationskompetenzen, Einfühlungsvermögen, Wissen über kulturelle Hintergründe, das Aushalten von Ambivalenzen sowie Empathie für den kulturellen Bruch sind wichtige Fähigkeiten unserer Fachkräfte für die interkulturelle Familienarbeit und die Begleitung bei Integrationsschwierigkeiten.

Selbstorganisation aktivieren
Wir fördern die Fähigkeiten der Familien zu selbständiger Alltagsbewältigung und Lebensorganisation und setzen individuelle Ressourcen frei. Unterstützend aktivieren wir dazu soziale Beziehungsgeflechte, damit die Menschen wieder in der Lage sind Akteure ihres eigenen Lebens zu sein.

Selbstwirksamkeitserfahrung
Wir motivieren die Familie, ihren Willen in die Tat umzusetzen, anstatt ihr Aufgaben abzunehmen und Dinge für sie zu erledigen. Durch die Förderung von eigenverantwortlichem Handeln aktivieren wir Selbsthilfepotentiale für eine nachhaltige Entbehrlichkeit professioneller Hilfe.