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Was passiert dann?

Wenn das Jugendamt eine Hilfe zur Erziehung / Eingliederungshilfe einleitet, funktioniert dies in folgenden Schritten:

  • Auftragsklärung mit dem Jugendamt (über Dauer/Stundenumfang/Arbeitsform)
  • in der Eingliederungshilfe eine amtsärztliche Untersuchung und Zuordnung zum §53/54 SGBXII
  • Wenn der Bedarf festgestellt wurde, Beauftragung eines ambulanten Helfers für die festgestellte Hilfeart (siehe Punkt 3: Möglichkeiten)
  • Stärken, Fähigkeiten, Schwierigkeiten werden zusammengetragen
  • Veränderungsbedarf feststellen
  • Gemeinsame Erarbeitung von groben Zielen gemeinsam mit dem JA in einem Hilfeplan
  • Erarbeitung konkreter Ziele und Handlungsschritte (Verschriftlichung im Arbeitsplan)
  • Halbjährig (in der Eingliederungshilfe jährlich) werden Berichte verfasst und mit der Familie besprochen bzw. auch mit Familie verändert oder ergänzt und dann ans JA weitergeleitet

Die Arbeitsweise der ambulanten Hilfen ist u.a.:

  • Beratungen beim Träger
  • Beratungen im häuslichen Umfeld
  • Begleitung zu Behörden
  • Begleitung zu Schul- und Kitagesprächen
  • Hospitation im Unterricht
  • Zusammenarbeit und Austausch mit anderen Behörden und Beratungsstellen
  • in der Eingliederungshilfe im Besonderen individuelle Einzelförderung