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Projekte der ersten Enscheidungsrunde

Die Entscheidung für die erste Sitzung der diesjährigen Jugendjury ist gefallen.

Am Samstag, den 29.04.2017 trafen sich 25 Kinder und Jugendliche in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau um über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Gelder für ihre Projektideen zu diskutieren.

Am Ende freuten sich 10 Projekte von und für Spandauer Kinder und Jugendliche über insgesamt 5.460,00 EUR.

Beantragt wurden von den 10 Projekten aber 3.000,00 EUR mehr. Daher war es besonders beeindruckend zu beobachten wie die Kinder und Jugendlichen innerhalb von zwei Stunden gemeinsam überlegten wo Einsparungen vorgenommen werden können und wo man sich vielleicht gegenseitig unterstützen kann und so eine geringe Fördersumme ausreicht.

Am Ende des Tages präsentierten alle Kinder und Jugendlichen stolz ihre Projekte dem Bezirksstadtrat für Jugend Stephan Machulik ihre Projekte und nahmen von diesem erschöpft und zufrieden den Scheck entgegen.

Crash-Kurs Gebärdensprache

Dieses Kurs richtet sich an Kinder und Jugendliche, die in ihrem Umfeld Freunde haben, die gehörlos sind. Um sich besser miteinander verständigen zu können, haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit in einem Crash-Kurs die Gebärdensprache zu erlernen. Entstanden ist die Idee in einem Fußballverein. Die Kinder wünschten sich, dass sie sich mit ihrem gehörlosen Freund besser austauschen können.

Entwicklerstube

Ein Raum für junge Projektentwickler soll eingerichtet werden. Ein Raum in dem sich engagierte Spandauer Kinder und Jugendliche treffen können, um Ideen auszutauschen und gemeinsam Projekte zu entwickeln.

Fit in den Sommer mit Kung Fu

Schüler und Schülerinnen zwischen 09 und 13 Jahren wünschen sich für die Sommerferien ein Kung Fu Training. Sie haben Spaß am Sport und wollen in den Sommerferien keine Langeweile aufkommen lassen.

Kirschgarten

Ziel dieses Projektes ist die Erarbeitung und Aufführung des Theaterstücks „Der Kirschgarten“ von Tschechow mit einer Gruppe von Schülern und Schülerinnen unter der Leitung des Nachwuchsregisseurs Till Ernecke. Dabei werden aktuelle soziale und politische Gegebenheiten in das Stück einfließen. Fragen wie „Was ist Heimat?“, „Warum formieren sich konservative und raktionäre Bewegungen in Deutschland neu und wie hemmen sie den sozialen Fortschritt?“ oder „Warum können die Menschen ihre Aufmerksamkeit nicht mehr fokussieren und bleiben in ihren Projekten und Lebensentwürfen stecken?“ werden in dem Stück thematisiert.

Kleiner Hofbauchladen

Eine Gruppe Schüler und Schülerinnen möchte sich um das leibliche Wohl ihr Mitschüler kümmern. Da das Schulgelände drei Pausenhöfe hat und die Schulgebäude weit auseinander liegen schaffen es nicht alle Kinder in die Schulcafeteria, die von einer Schülerfirma betrieben wird. Daher sollen Salate, Obst, Sandwiches u.a. verpackt werden und mit einem Bauchladen auf den Schulhöfen verkauft werden.

Arbeit der Schülervertretung möglich machen

Mit dem Geld wollen die Schülervertreter und Schülervertreterinnen der Wolfgang-Borchert-Schule unterschiedliche Projekte möglich machen. Es soll ein Spendenlauf organisert werden, ein Sportfest durchgeführt werden und eine Black&White Party gefeiert werden.

Hip-Hop Flashmop

Schüler und Schülerinnen der Schule an der Jungfernheide wollen einen Tanzworkshop organisieren. Sie wollen gemeinsam für öffentliche Auftritte trainieren und einen unangekündigten Flashmop an einem öffentlichen Ort vorbereiten.

Trommelworkshop

Kinder und Jugendliche treffen sich regelmäßig im BDP Költzepark um gemeinsam zu trommeln. Die Jugendlichen berichten, dass sie durch das Trommeln besonders gut ihre Gefühle ausdrücken können. Von dem Geld sollen Trommeln repariert und neu gekauft werden, um das Erlernte auf öffentlichen Veranstaltungen präsentieren zu können.

U-18 Mobil

Jugendliche wollen Spandauer Kinder und Jugendliche für Demokratie und Politik begeistern, indem diese mit einem umgebautem Lastenfahrrad im Vorfeld über die bevorstehende Wahl informieren und in der Woche der Wahl mobil mit dem Fahrrad unterwegs sind um Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen ihre Stimme abzugeben.

Zeitsprung

Es soll ein interaktives Theaterstück, indem man über die Themen Raum und Zeit ins Gespräch kommt veranstaltet werden. Dabei entsteht das Drehbuch auf Grundlage von Interviews mit Spandauern zu den Themen Raum und Zeit.

Projekte der zweiten Entscheidungsrunde

Am 15.07.2017 trafen sich Jugendliche fünf aktiver Jugendgruppen aus Spandau um bei der zweiten diesjährigen Sitzung der Jugendjury Spandau über ihre Projektideen zu diskutieren, sich durch Tipps gegenseitig zu unterstützen und um über die Verteilung der noch zur Verfügung stehenden 2.540,00 EURO zu entscheiden. Insgesamt konnten vier Projekte aus den vorhandenen Mitteln gefördert werden. Aber auch das fünfte Projekt wurde in den Diskussionen einbezogen und erhielt eine Förderempfehlung der Jugendjury für das Programm „Demokratie Leben“.

Tonstudio für Kindermusik

Besucher der Einrichtung BDP Koeltzepark wollen wieder über ein funktionsfähiges Tonstudio verfügen. In diesem sollen Spandauer Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten ihre Musik aufnehmen zu können. Nach Fertigstellung des Raumes kann sich auch wieder ein Band gründen, die den Raum regelmäßig nutzt.

Hofgestaltung Pichelswerder

Kinder und Jugendliche der Flüchtlingsunterkunft wollen mit Badminton, Tischtennis, Hochbeet und mehr den Hof der Flüchtlingsunterkunft für alle ansprechender gestalten.

VAUU – Interview eines Berliner Musikers

Interessierte Jugendliche erhalten die Möglichkeit ein Interview mit einem Berliner Musiker über sein Verständnis von Kunst und seinen Alltag zu führen. Im Anschluss werden die Ergebnisse aufgearbeitet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Haus der Gemeinschaft

Schüler*innen einen Sekundarschule wollen einen „Raum der Gemeinschaft“ einrichten. Dieser Raum soll eine Begegnungsstätte unterschiedlicher Religionen werden, um über diese ins Gespräch zu kommen und seinen Glauben praktizieren zu können.

SV-Raum

In einer Schule soll ein Raum für die Arbeit der Schülervertreter*innen eingerichtet werden. Hierdurch entsteht eine feste Anlaufstelle für alle Schüler*innen. Leider konnte dieses Projekt nicht mehr aus den zur Verfügung stehenden Mitteln der Jugendjury unterstützt werden. Die Jugendjury sprach sich jedoch für eine Förderung durch das Programm „Demokratie Leben“ aus.