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World Cafè: Jugend***Beteiligung***Spandau

Am 10.12.2016 trafen sich aktive Spandauer Jugendliche um über ihre Tätigkeiten im Rahmen des Engagements für Spandau zu sprechen. Die Jugendlichen lernten sich kennen, benannten Stolpersteine und erabreiteten Forderungen für ein nachhaltiges Engagement von Jugendlichen.

Jugendliche der Jugendtheaterwerkstatt Spandau, des Medienkomeptenzzentrums Spandau, von Jugend Bewegt, des Bund Deutscher Pfandfinder und von Kompaxx e.V. waren dabei und diskutierten fünf Stunden lang im Geschwister-Scholl-Haus über die Zukunft des Engagements von und für Jugendliche in Spandau.

Ein besonderes Highlight der Kinder- und Jugendbeauftragte, für deren Vorhandensein sich die Jugendlichen bereits seit mehreren Jahren stark gemacht haben, war dabei.

Die Forderungen der Jugendlichen:

  1. Wir fordern als Jugendliche unbürokratischen Zugriff auf Geldtöpfe für unsere gemeinnützigen Projekte!
  2. Wir fordern eine Grundsicherung unserer Projekte bestehend aus einer langfristigen Finanzierung und die Bereitstellung der dafür notwendigen Qualifizierungsangeboten!
  3. Wir fordern geeignete Räume zum Gebet in öffentlichen Einrichtungen (Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sport…)!
  4. Wir fordern Anerkennung und Wertschätzung unserer ehrenamtlichen Arbeit (in Form von offiziellen Bescheinigungen, Aufwandsentschädigungen, Erwähnung im Lebenslauf u.a.)!
  5. Wir fordern freies WLAN in Flüchtlingsunterkünften, Jugendfreizeiteinrichtungen, Oberschulen und an öffentlichen Plätzen!
  6. Wir fordern mehr Vertrauens- und Beschwerdepersonen (in Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Ämtern, Trägern, ehrenamtlichen Projekten u.a.)!
  7. Wir fordern mehr Freizeit und weniger Schule (bzw. Hausaufgaben) um unsere ehrenamtlichen Projekte durchzuführen!
  8. Wir fordern mehr festes Personal in Jugendfreizeiteinrichtungen (um längere Öffnungszeiten und eine umfangreichere Betreuung zu gewährleisten)!
  9. Wir fordern eine bessere Kommunikation und mehr Austausch zwischen unseren ehrenamtlichen Projekten und zuständigen Erwachsenen (z.B. Politikern)!
  10. Wir fordern mehr Präsenz unserer ehrenamtlichen Arbeit in öffentlichen Medien!
  11. Wir fordern mehr kompetente Betreuung im Bereich digitale Medien!