Kinderrechte-Workshops und Mentor*innen-Ausbildungen

Kinder und Jugendliche im Aktionsraumplus Spandau-Mitte lernen ihre Kinderrechte kennen und vermitteln diese an Gleichaltrige oder Jüngere weiter.

Während 15-stündigen Ausbildungen zu „Kinderrechte-Mentor*innen“ werden Jugendliche ab der 7. Klasse in die Lage versetzt, eigenverantwortlich Kinderrechte-Workshops an (Grund-)Schulen durchzuführen. Sie eignen sich Spiele, Methoden und Inhalte zum Thema Kinderrechte und Beteiligung, sowie wichtige Moderationstechniken an.

Die ganztägigen Kinderrechte-Workshops zielen durch Peer-learning auf einer Aktivierung der demokratischen Handlungs- und Gestaltungskompetenzen der Workshop-Teilnehmer*innen bezüglich ihrer Kinder- und Beteiligungsrechte. Die ausgebildeten „Kinderrechte-Mentor*innen“ moderieren in Zweierteams die Kinderrechte-Workshops an Grundschulen. Hierfür brauchen sie für den Tag eine Unterrichtsbefreiung ihrer Schule. Eine pädagogische Projektfachkraft begleitet die Mentor*innen und steht für die Beantwortung weitergehender Fragen zur Verfügung.

Zur Anerkennungskultur im Projekt gehören die Zertifizierung abgeschlossener Ausbildungen mit einer Urkunde sowie die Vergabe von Büchergutscheinen für durchgeführte Workshops. Die Aneignung von Schlüsselkompetenzen erhöht außerdem die Berufsaussichten der jungen Mentor*innen.

Rollenspiel bei einem Kinderrechte-Workshop an einer Grundschule
Rollenspiel bei einem Kinderrechte-Workshop an einer Grundschule
Bei den Workshops werden Bedürfnisse und Rechte miteinander verknüpft
Bei den Workshops werden Bedürfnisse und Rechte miteinander verknüpft